FMS 1b Sursee

Samstag, August 19, 2006

Rückblick jüdisches Prag...





Böuder säged do glaubs meh aus Wort...

Donnerstag, Mai 18, 2006

Rückblick Essen

Rückblickend – Das Essen in Prag und einige Tipps


An das Essen in Prag mussten wir uns erstmal gewöhnen. Es ist sehr deftig, kein Salat oder Gemüse. Gekocht wird es meistens mit Öl.

Eine Spezialität sind Knödel. Diese sind recht gut, nur sehr mästend. Hungern muss man in Prag jedoch nicht, da es am Wenzelsplatz entlang viele Restaurants und Food- Stände hat.

Die Preise Variieren stark vom Standort. Ein Schal kann z.B in einem Laden 250 Kronen kosten und 200 Meter entfernt kostetder selbe Schal 200 Kronen. Man sollte also unbedingt zuerst die Preise vergleichen.

Das Essen in Prag allgemein ist recht billig.


In der Lucerna- Passage findet man ein sehr empfehlenswertes Restaurant, in welchem es alles gibt, was das Herz begehrt:: von Salat, über Bratkartoffeln, über Fleisch bis zum Dessert.

Freitag, April 07, 2006

Leben von Franz Kafka

Franz Kafka erblickte das Licht der Welt am 3. Juli 1883 in Prag. Er war der Sohn eines wohlhabenden jüdischen Kaufmanns, sprach deutsch und war Staatsbürger von Österreich-Ungarn. Kafka hatte drei jüngere Schwestern: Elli (1889–1941), Valli (1890–1942) sowie Ottla (1892–1943) Alle drei wurden von den Nationalsozialisten in Konzentrationslagern ermordet. 1901-1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag; 1906 promovierte er zum Dr. jur. Dann kurze Praktikantenzeit am Landesgericht Prag. 1908-1917 Angestellter einer Versicherungsgesellschaft, später einer Arbeiter-Unfall-Versicherung. 1917 erkrankte er an Tbc, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Schliesslich starb er am 3. Juni 1924 in Kierlang bei Wien.

Kafka fühlte sich als einsamer und unverstandener Einzelgänger, nur mit Max Brod und Franz Werfel verband ihn Freundschaft; bekannt war er auch mit Martin Buber und Johannes Urzidil. In den Sommermonaten der Jahre 1910 bis 1912 führten ihn Reisen und Kuraufenthalte nach Italien, Frankreich, Deutschland, Ungarn und in die Schweiz. Sein Verhältnis zu Frauen war schwierig und problematisch: zweimal hat er sich 1914 verlobt und das Verlöbnis wieder gelöst; 1920-1922 quälte ihn eine unerfüllte Liebe zu Milena Jesenska, was zahlreiche erhaltene Briefe dokumentieren; seit 1923 lebte er mit Dora Dymant zusammen als freier Schriftsteller in Berlin und Wien, zuletzt im Sanatorium Kierlang bei Wien, wo er an Kehlkopftuberkulose starb. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum gegen seinen Willen von Max Brod veröffentlicht.


Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Das Urteil" (1913), "Die Verwandlung" (1915) und "In der Strafkolonie" (1919). Max Brod gab diese Romane aus dem Nachlass heraus: "Der Prozess" (1925), "Das Schloss" (1926) und "Amerika" (1927).

Samstag, April 01, 2006

Jüdisches Prag

Geschichte

Während des 10. Jh. wurden die ersten Juden in Prag ansässig. Die Altneusynagoge entstand etwa 1250. Die Judenstadt nahm seit dem 16. Jh. den Charakter eines Ghettos an, seit 1850 war sie ein Pragerstadtviertel.
1091 wurde die erste jüdische Gemeinde gegründet, fünf Jahre später erzwang ein Kreuzfahrerheer die Annahme des Christentums; wer sich weigerte, dem drohte der Tod. Immerhin gewährte 1255 das Judenprivileg Premysl Otakars 2 diesen Untertanen Rechtssicherheit. Unter Karl IV wurde die besondere Stellung der Juden herausgestrichen.
1382 liess man das Prager Ghetto errichten, jedoch sieben Jahre später wurde es wieder zerstört. 1483 wurden die jüdischen Wohnstätten extrem heimgesucht.
Etwa 1548 wurden alle Juden zum Verlassen Prags gezwungen, doch griff diese Massnahme wohl deshalb nicht, weil die Krone dann den ständig erhöhten Abgaben verlustig gegangen wäre. So besass das Prager Ghetto um 1600 doch wieder 9000 Einwohner, unter Rudolf II erlebte es seine Blütezeit.
1623 wurden den Juden Prags die alten Vorrechte wieder eingeräumt und auch spätere Herrscher würdigten 1648 ihren wesentlichen Beitrag zur Verteidigung der Altstadt. So mussten die Juden anfangs des 18. Jh. erneut Abstriche an ihren Privilegien hinnehmen. Damals lebten in Prag ca. 11’000 Israeliten.
1744 befahl Maria Theresia die Ausweisung aller Prager Juden. Doch wieder kam dies nicht zu Stande, da die wirtschaftlichen Folgen der Verbannung zu offensichtlich waren. Erst bei Kaiser Josephs II fanden die Juden wieder Gnade. Er sicherte endlich ihre soziale und politische Gleichberechtigung, das volle Bürgerrecht erhielten sie jedoch erst nach der Revolution 1848.
Als 1895 der Abriss des Prager Judenviertels in Angriff genommen wurde, war das Ghetto inzwischen zum Elendsquartier geworden. Grund der „Sanierung“ waren vor allem die hygienischen Verhältnisse. Denn nach der Erteilung der Bürgerrechte 1848 zogen zahlreiche wohlhabende Familien weg und im Viertel blieben die Ärmeren.

Von etwa 40’000 Prager Juden überlebten nur ein Zehntel die Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Doch die historischen Bauten verschonten die Besatzer zynischerweise, denn sie wollten nach der geplanten Ermordung aller Juden ein „Museum der ausgestorbenen Rasse“ einrichten.



Führung durch das jüdische Prag

Die alte Judenstadt schmiegt sich am rechten Flussufer in die Biegung der Moldau.

Unser Ausgangspunkt der Führung:

- Die Pinkas Synagoge: nüchterne Gedenkstätte für die tschechischen Juden, die im Zweiten Weltkrieg ermordet wurden. Memorial 77297 ist der Titel der Wandtafel zum Gedenken der Juden, die Namen der Opfer sind auf dieser Tafel aufgelistet

- Jüdischer Friedhof: bewahrt durch die vielen Gräber (über 12 000) die Erinnerung an die alte jüdische Gemeinde.
Männer bedecken beim Betreten des Friedhofs (auch beim Eintritt in eine Synagoge) ihren Kopf, da ein jüdischer Friedhof als heiliger Ort gilt!


- Klausen Synagoge: gilt als zweitwichtigste Synagoge von Prag. Enthält Dauerausstellung über das Judentum

- Altneusynagoge: älteste Synagoge Europas, noch heute finden regelmässige Gottesdienste statt

- jüdisches Museum: Umfangreich dargestellt werden: die „Sanierung“, d.h. der Abriss und der Wiederaufbau des jüdischen Viertels um 1900 und die Zeit des Zweiten Weltkrieges

- Spanischen Synagoge: jüngste Synagoge, erinnert an die Zeit, als Prag vielen in Spanien verfolgten Juden tolerant Asyl gewährte

- Dazwischen: Zahlreiche Cafés und Souvenirläden zur „Erholung“

Mittwoch, März 29, 2006

Wissenswertes für Touristen (wie wir?) ^^



Urlaubskasse


Wechselkurs ca. 20 Kč = 1 CHF
100 Kč, = 5 CHF


Tasse Kaffee Fr. 2.00

Softdrink Fr. 1.50
Glas Bier Fr. 2.00
Bratwurst Fr. 1.50
Kugel Eis Fr. 0.60
Taxifahrt Kurzstrecke (5 km) Fr. 8.40


Tipps:


- Rechnung kontrollieren.
- Im Freien Platz nehmen ist oft teurer als im Lokal drinnen.
- Beim Morgenesse kann im Brot sehr oft Kümmel vorkommen
-Trinken ist sehr oft mit Wasser verdünnt.


Informationen zu Restaurants und Kaffees
http://www.myczechrepublic.com/de/prag/prag-restaurants.html


Weitere Tipps:


- Am Abend Strassenbahnlinien benutzen
- Immer Busbillete bezahlen (es wird streng kontrolliert)
- Nie am Wenzelsplatz ins Taxi steigen! Die Preise liegen dort um das 2-3fache über dem normalen Preis.
- Sehr preisgünstig sind tschechische Bücher und CDs , Bücher sind in grossen
Buchhandlungen ins Deutsche übersetzt
- Tschechien kennt kein Ladenschlussgesetzt ,Supermärkte und Souveniershops im Zentrum sind meist bis 21 Uhr geöffnet, auch am Wochenende.
- Warme Kleider mitnehmen es kann sehr kalt werden.



Dienstag, März 28, 2006

Kafkas Prag - Einige Stationen im Leben des berühmten Franz Kafka

Das Geburtshaus

Die ersten Jahre seines Lebens verbrachte Kafka an der Grenze zwischen der Altstadt und der Josefstadt. Von dem Geburtshaus ist nur noch das Portal übrig, da es 1897 abbrannte und erst Jahre später wieder aufgebaut wurde. Heute befindet sich im Erdgeschoss des Hauses eine Ausstellung vom Leben und Werken Kafkas. Die Familie Kafka lebte aber nur kurz da, weil es ihnen durch geschäftlichen Erfolg des Vaters möglich war, sich eine bessere Wohnung leisten zu können. In den nächsten Jahren zogen die Kafkas drei Mal um:
Wenzelplatz, Geistgasse und Niklasstrasse. Diese Häuser sind jedoch nicht mehr erhalten.
Eine Gedenktafel von Karel Hladik wurde 1965 an der Gebäudeaussenseite angebracht.


Das Sixthaus

Das Sixthaus in der Zeltnergasse kann heute noch besichtigt werden. Es lebten dort schon sehr viele berühmte Menschen. Die Familie Kafka lebte auch da nur für kurze Zeit.


Das Haus Minutta

Am Altstädter Ring am Uhrturm des Rathauses vorbei, von da aus in 100 Metern Entfernung
Befindet sich das Haus Minutta. Das am Anfang des 17. Jahrhunderts erbaute Haus trennt den kleine Altstädter Ring vom Grossen. Die Aussenwand des Hauses besitzt „Sgraffitos“, die biblische und antike Mythen zeigen.
Die Kafkas lebten dort ca. 7 Jahre. Während dieser Zeit wurden alle Geschwister Kafkas geboren.


Das Haus Drei Könige

Das Haus zu den drei Königen liegt in der Zeltnergasse, in welcher die Familie Kafka
bereits eine Zeit ihres Lebens verbrachten. Die Kafkas bewohnten 10 Jahre den untersten Stock des Hauses. Mit Ihnen zog auch das Geschäft des Familienvaters in die Zeltnergasse um. Durch die Geburt der drei Schwestern von Frank Kafka, war der Umzug fast notwendig.
Kafka war beim Einzug gerade mal in der 4. Klasse und später dann hat er in seinem
Eigenen Zimmer seine ersten grösseren Texte geschrieben.


Das Haus zum Schiff

Dieses Haus liegt an der Niklasstrasse 26. Doch wo sich früher das Haus zum Schiff
Befand, steht heute das Praha-intercontinental. Im Jahre 1906 zog die Famile Kafkas
in das moderne Haus (welches mit Lift und eigenem Bad ausgestattet war) und lebte
dort insgesamt 7 Jahre. Im Jahre 1945 wurde das Haus leider zerstört.
Auch entstand in dieser Wohnung die berühmte Erzählung „Das Urteil“.
Für Kafka war jedoch die Aufteilung der Wohnung nicht sehr günstig. Er hatte ein
eigenes Zimmer, was damals nicht als selbstverständlich galt, doch war dieser
Raum das Durchgangszimmer zwischen Wohnung und dem Zimmer der Eltern waren. Dadurch war es ihm nur gering möglich, sich zurückzuziehen.


Das Oppelthaus

Wenn man sich am Altstädter Ring befindet, geht man Richtung „Parizka Trida“.
Das erste Eckhaus der Strasse ist dann das Oppelthaus.
Auch das Oppelthaus war ein modernes Mietshaus, in dem sich die Familie im obersten Stockwerk in einer 6- Zimmerwohnung einrichtete. Heute befindet sich an diesem Platz das Wirtschaftsministerium der Tschechischen Republik. Das Haus wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, und wurde etwas verändert wieder aufgebaut. Kafka lebte dort bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges. Zu diesem Zeitpunkt musste er Platz schaffen, für seine Schwester und deren zwei Kinder. Kafka lebte nach dieser Zeit, ehre unfreiwillig, das erste Mal nicht im Elternhaus (mit 31 Jahren) und zog daraufhin in die Wohnung seiner Schwester. Doch der Lärm vertrieb Kafka aus der Wohnung seiner Schwester, und so fand er eine neue Bleibe im Haus „zum Goldenen Hecht“ in der Langen Gasse 16. Die Wohnung Kafkas befand sich im vierten Stock. Man sieht auf dem Balkon ein Bild mit einem Hecht, welcher das Wappen des Hauses ist. Doch auch da litt der geräuschempfindliche Kafka unter Lärmstörungen.

Im Sommer 1916 suchte Kafka sich eine neue Bleibe. Da seine jüngste Schwester sich vom Elternhaus lösen wollte, suchten sich die beiden gemeinsam eine Wohnung und wurden fündig in einem kleinen Gässchen (Alchimistengasse 22). Früher lebten dort eher arme Menschen, doch heute ist es eine grosse Touristenattraktion von Prag.
Leider ist das Begehen der Gasse heute kostenpflichtig. Kafka lebte dort bis im Jahre 1917. In dieser Zeit entstanden weitere berühmte Werke Franz Kafkas. Das Häuschen kann auch heute noch besichtigt werden. An seinem Platze befindet sich ein kleiner Buchladen mit Bänden von Kafkas und anderen Pragern Schriftstellern.
Kurz vor dem Ausbruch seiner Lungentuberkulose lebte Kafka noch in einer recht luxuriösen Wohnung im Palais Schönborn. Dann vom 12. auf den 13. August 1917 erlebte er einen Blutsturz. Nach dem Ausbruch seiner Krankheit zog er wieder in die elterliche Wohnung ein. Als Franz Kafka schon schwer krank war, wurde ihm das Zimmer seiner Eltern eingerichtet, wo ehr die ersten Kapitel des Romans „Das Schloss“ schrieb und dann kurz vor seinem Tode, im März 1924 noch andere Werke zustande brachte.

Mittwoch, März 22, 2006

Altstadt

Der Königsweg

Der Königsweg verband ursprünglich zwei bedeutende königliche Residenzen: den königlichen Hof nahe dem Rathaus, wo dieser Spaziergang beginnt, und die Prager Burg (Hradschin) an dessen Ende. Der Weg wurde nach den Krönungsprozessionen der böhmischen Könige und Königinnen ernannt. Heute gibt es dem Weg entlang eine Vielzahl historische interessanter Gebäude, Geschäfte und Cafés.

Der Altstädter Ring

Der Altstädter Ring ist der zentrale Marktplatz in Prag und umfasst mehr als 9000m2. Er ist so etwas wie das Zentrum der Stadt und führt Touristen aus aller Welt zusammen. Der Platz ist von morgens bis abends belebt mit zahlreichen Verkaufsständen und Strassenkünstler. Inmitten des Altstädter Rings befindet sich das Jan Hus Denkmal. Er war ein christlicher Reformer und Rektor der Universität Prag. Der Platz ist umgeben von diversen Cafés und Restaurants. An der Südostecke des Altstädter Rings befindet sich das Altstädter Rathaus mit der Aposteluhr (Orloj). Die Teynkirche wurde im 1365 gebaut. Erst gegen Ende des 15.Jahrhunderts wurden die beiden ungleichen Türme erschaffen. Neben der Teynkirche existiert ein selbstständiger, eingezäunter Platz, der Teynhof.

Pulvertor

Der Pulverturm ist bekannt für sein grosses Tor.
In den vergangenen Jahrhunderten war es eines der grössten Bestanteile, der Königlichen Zeremonien. Unter diesem Tor begann die Messe und die Könige wurden vorbereitet auf den grossen Ehrungsvorgang. Der Turm selbst ist grosser Bestanteil der Prageraltstadt, er macht den Anfang der ältesten Strasse Prags.
Zirka im 18. Jahrhundert wurde der Turm als Munitionslager gebraucht, seit dem hat er seinen Namen bekommen. Zu Beginn war es einfach das grosse Eingangstor der Stadt.




Karluv Most (Karlsbrücke)

Die Karlsbrücke ist eine der ältesten Brücken in Europa. Sie wurde 1357 - 1380 erbaut.
Im 12. Jahrhundert stand an ihrem Ort die Judithbrücke, diese wurde durch eine Überschwemmung zerstört. Die Judithbrücke war damals die einzige Verbindung zwischen einzelnen Stadtteilen. Nach ihrem Einsturz wurde die Karlbrücke erbaut. Die Karlsbrücke ist nicht nur eine Verbindung der Stadtteile, sondern auch ein Wahrzeichen Prags. Der 28- jährige Peter Parler war mit dem Bau beauftragt. Die Bürcke hat eine Länge von fast 516 m und eine Breite von etwa 9,50 m. Ihre 17 Brückenbögen ruhen auf je 15 Pfeilern. Urspürnglich wurde sie Steinbrücke oder Prager Brücke genannt